Der Autofriedhof   nach Fernando Arrabal
 
Eine Produktion für einen Draußen-Ort.
Im hinteren Innenhof der Sickingenstraße 7-9 (Schillerviertel).
10-12 Aufführungen im Zeitraum August - 10. September 2017.
 
In dem Stück - erschienen 1958 als Drama in zwei Akten - zeigt sich eine deutliche Beeinflussung durch das absurde Theater. Sie tritt nicht nur in der provokanten Motivwahl, der Art und Funktion der Sprache zutage, sondern auch in den inhaltlichen Sequenzen, in denen Arrabal Themen und Tabus, die seine persönliche Erfahrung und seine Zeit prägen, anspricht: die Frage nach der Rolle der Religion und nach dem Sinn und Zweck des menschlichen Daseins.  “Der Autofriedhof”- ein authentischer Ort, in dem Menschen als Überbleibsel einer Gesellschaft in ihren existentiellen Situationen agieren.
 
Mit einer großen Freiheit kombinieren wir traditionelle und experimentelle Formen des Theaters. Ein alternativer Ort, eine überraschende Anordnung des Publikums. Sinnliche Erfahrungen werden substantiell genutzt und vom Thema der Produktion motiviert. Einzelne Instrumente erzählen ihre eigene Geschichte.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Aktions-Projekt
zug der namenlosen  
(Arbeitstitel)
 
Zeitraum: Juli/August 2017
voraussichtlich 8-10 Züge durch das Stadtgebiet, spätnachmittags
 
In der Nähe von Kunst, Performance und Theater möchte das AktionsTheaterKassel Akzente im Öffentlichen Raum der Stadt setzen. Kunst- und kulturinteressierte Menschen strömen in die Stadt und verbinden die einzelnen Orte der Welt-Kunstausstellung miteinander. Immer wieder begibt sich das AktionsTheaterKassel auf die Straße, in Parks, auf Plätze und andere verwegene Orte.
Ganz in der Assoziation der Theaterbezeichnung: „AktionsTheater!“.
 
Die Beispiele bisheriger „Site-specific-Arbeiten“ sind umfangreich. Ebenso die Umsetzungs-erfahrungen. Ausgehend von der offenen Situation des Publikums in derStadt, den Plätzen, der Karlsaue, planen wir theatralisch-künstlerische „Umzüge“ in diesen Stadtbereichen. In Konstellationen zwischen 8-10 Akteur*innen.
Begriffe, wie Prozession, Umzug, Parade, Walk-Act lassen sich hierfür in der Vorstellungswelt anwenden. Nur zum allgemeinen Verständnis. Letztlich wird es etwas Anderes sein - oder sich zwischen den erwähnten Aktionsformen bewegen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Förderer unserer 2017-Projekte:
 
 
 
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(Sommer 2017)