Infos zu unseren Plänen 2026 ...
 
 
 
Back to the roots -
50 Jahre AktionsTheaterKassel  
und das Absurde Theater
 
 
 
Neuproduktion
Fando und Lis von Fernando Arrabal
 
Ein verrücktes, brutales, lustvoll-provozierendes
Theater
 
 
Ab Mitte August / Anfang September 2026
Südflügel im Kulturbahnhof
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Fernando Arrabal
 
 
 
Fando und Lis erzählt von erotischen Träumen, Verdrängungen und Zwängen. Beide, auf dem Weg nach TAR - Verheißung einer besseren Welt -  begegnen auf ihrer Reise drei Männern. Auch sie wollen an den Ort ihrer Träume und Wünsche, doch Vorsichtsmaßregeln und endlose Diskussionen
 
„woher der Wind kommt und wohin er geht“
 
sind unüberwindbare Barrikaden auf ihrem Weg. Die Perspektive des Stücktextes bezieht sich auf die Suche nach TAR. Dieser imaginäre Ort der Hilfe, Heilung, Zuflucht symbolisiert die Sehnsucht und den Wunsch diesen zu erreichen. Die Dialoge auf diesem Weg sind absurde Beschreibungen der Situation.
 
Das Stück ist surreal, abstrakt und oft schwer zu interpretieren. Es verwendet keine lineare Erzählung, sondern nutzt Bilder, Geräusche und eine Atmosphäre, um ein Gefühl von Verwirrung, Leid und Suche zu erzeugen.
 
 
 
VITA
 
Fernando Arrabal ist ein führender Vertreter dieses Theaters. Er polarisiert in der Rezeption seiner Stücke zwischen Erstaunen und Zustimmung, sowie Abneigung und Unverständnis. Ein Theater des Scheiterns von Liebe und Glück.
 
Fernando Arrabal wurde 1932 in Spanien geboren. Bereits mit zehn Jahren wurde eine Hochbegabung bei ihm festgestellt, 1951 legte er sein Abitur ab und studierte anschließend Rechtswissenschaften in Madrid. Arrabal ist Schriftsteller, Dichter, Regisseur und Dramatiker des absurden Theaters.
 
Er war politisch schon immer recht umstritten, nicht zuletzt wegen seines bekannten Briefs an General Franco, in dem er sich offen gegen ihn bekennt. Trotz oder vielleicht auch wegen der zahlreichen Kontroversen, die er auslöste, ist Arrabal Träger zahlreicher Preise.
Nachhaltige Spuren hinterließ das mysteriöse Verschwinden des Vaters, der nach seinem Todesurteil geflohen war.
 
1956 ging Arrabal nach Paris ins Exil. Arrabal ist seit 1958 mit der französischen Schriftstellerin und Übersetzerin Luce Moreau (* 1933) verheiratet.
Beide leben in Paris.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
                          
 
 
 
 
 
 
 
 
 
                              
 
 
 
                            
 
 
 
 
 
 
HOME AKTIONSTHEATERKASSEL HOME HOME AKTUELL STÜCKE IMPRESSUM
Datenschutz RÜCKBLICK
post@aktionstheaterkassel.commailto:post@aktionstheaterkassel.commailto:post@aktionstheaterkassel.com?subject=Betreff%20der%20E-Mailshapeimage_10_link_0
Zum Thema
 
Mit Fernando Arrabal – einer der bedeutendsten absurden Autoren – haben wir uns in unserer Theaterarbeit in unregelmäßigen Abständen mit unterschiedlichen Stücken immer wieder auseinander gesetzt (6 Produktionen zwischen 1978 bis 2017).  
 
Das Absurde Theater konfrontiert den Zuschauer mit der Unverständlichkeit und der Fragwürdigkeit des Lebens und bietet Dialoge ohne Ziel, Reflexionen, gedankliche Akrobatik und stellt einen Zustand dar, der - wie immer er auch auf der Bühne enden mag - in der Frage verharrt. Das Absurde Theater gehorcht eigenen Gesetzen. Ein Theater des Scheiterns von Liebe und Glück.    
 
Die Absurdität des Daseins zwingt seine Figuren, in Ritualen und Zeremonien das Entsetzen vor der Sinnlosigkeit des Lebens zu bewältigen. Sexual-Spiele sado-masochistischer Prägung bestimmen die kleine Welt, in der sich die Arrabalschen Figuren mit kindlicher Naivität bewegen.
  
In zerrissenen Zeiten wird die Aktualität des Theaterstückes besonders deutlich. Menschen fliehen vor Gewalt, Krieg und Umweltkatastrophen auf dem Weg zu einem Ort der Sehnsucht und des Glücks -
auf dem Weg nach TAR.
 
Wo ist TAR?
 
 
 
 
Illustrationsfoto